Heuriges Weinjahr erforderte besonders viel Handwerk LH-Stv. Stephan Pernkopf würdigt das Handwerk der Weinhauer: „Wir sind sehr stolz darauf, dass die niederösterreichischen Winzerinnen und Winzer besonders in diesem schwierigen Weinjahr, das von Spätfrost über Hitzephasen bis zu Sturzfluten geprägt war, einen solch vielversprechenden Jahrgang vinifizieren konnten. Die Weine aus dem Jahr 2024 sind der Beweis dafür, dass unsere Weinhauer ihr Handwerk in einer Qualität beherrschen, die weltweit seinesgleichen sucht. Mein großer Respekt und Dank gilt daher allen Winzerinnen und Winzern sowie allen Weinbauvereinen, die das ganz Jahr über große Anstrengung und viel Kompetenz hineinstecken, diese Tradition hochleben lassen und auch an die nächsten Generationen weitergeben.“ „Die Winzerinnen und Winzer haben auch dieses Jahr wieder hervorragende Arbeit geleistet und zeigen einmal mehr, dass österreichischer Wein international Maßstäbe setzt,“ betont Johannes Schmuckenschlager, Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich und Bundesweinbaupräsident. „Österreichische Weine stehen für Qualität, Vielfalt und Tradition – Werte, die weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung finden. Die Herausforderungen in der Landwirtschaft sind nach wie vor groß, sei es durch wetterbedingte Risiken, gestiegene Produktionskosten oder hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Es ist beeindruckend, wie die Betriebe diesen Ansprüchen gerecht werden und mit Leidenschaft und Innovationskraft den Weinbau in Österreich voranbringen. Bei der Landesweintaufe feiern wir diesen Einsatz und die herausragende Qualität der heimischen Weine.“
Innovation & Flexibilität gefordert
Johannes Schachenhuber, Obmann des Landesgremiums Weinhandel Niederösterreich: „Die gesamtwirtschaftliche Situation und Volatilität der Märkte fordert auch unsere Weinbaubetriebe sich an geänderte Rahmenbedingungen anzupassen. Der Klimawandel stellt eine weitere Herausforderung dar, der es gilt mit Innovation und Flexibilität entgegenzutreten. Ins neue Weingesetz werden viele neue Ideen einfließen müssen, damit es auch in Zukunft als Maßstab in der Produktion und als Orientierung für den Kunden dienen kann. Speziell auch für die junge Generation nachfolgender Winzerinnen und Winzer ist es wichtig diese Orientierung zu geben und Rahmenbedingungeneine zur Förderung von Innovationen zu schaffen.“
Reinhard Zöchmann, Präsident des NÖ Weinbauverbands, hakt hier ein und sieht die Weinbauschulen und die junge Generation als wichtigen Motor für Innovation. „Unsere Schulen bilden nicht nur die zukünftigen Winzerinnen und Winzer auf top Niveau aus, sie vermitteln den Schülerinnen und Schülern auch durch internationale Praktika und innovative Projekte verschiedene Sichtweisen zum Thema Weinbau. Die nächsten Generationen haben früh gelernt auf unterschiedlichste Situationen schnell zu reagieren. Ihr Know-How und die Fähigkeit sich an sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen ist ein Garant dafür, dass die niederösterreichische Weinwirtschaft auch in Zukunft erfolgreich ist.“

